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Konya
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Die strategisch günstige Lage Konyas an der innerasiatischen Seidenstraße machte die Stadt seit jeher zu einem wichtigen Handelszentrum und Standort für Karawansereien. Heute gleicht Konya mit seinem geschichtlichen, kulturellen und natürlichen Reichtum einem Freilicht-Museum.
Freizeit und Sport
Die sanfte Landschaft rund um Konya ist ideal zum Fahrrad fahren. In den Berg- und Waldgebieten wird der Jagd gefrönt. Das in der Nähe gelegene Thermalbad Ilgin verspricht Balsam für Körper und Geist.
Sehenswürdigkeiten
Wahrzeichen der Stadt ist das Mevlana-Mausoleum, heute ein Museum, mit dem daneben liegenden “Sufi-Orden” der Tanzenden Derwische. Alljährlich im Dezember wird eine Mevlana-Gedenkzeremonie abgehalten. Zahlreiche Paläste und Karawansereien von Interesse befinden sich in der Nähe Konyas. Die Wichtigsten sind der Kubad-Abad-Palast (erbaut 1226-1236), die Zazadin- (1236), die Horozlu- und die Obruk-Karawanserei. In Catalhöyük, so vermutet man, gab es um 5500 v. Chr. erste Ansiedlungen. Der erste Sakralbau in der Menschheitsgeschichte entstand ebenfalls in diesem Ort. Archäologische Fundstücke aus dieser und weiteren Epochen können Sie dort, 60 km von Konya entfernt, in freier Natur oder in dem Museum für Archäologie bewundern.
Museen
Konya hat eine Vielzahl interessanter Museen, darunter die Museen seldschukischer Kunst (Karatay Museum, Ince Minare Museum, Sircali Grabmal Denkmal), archäologische und ethnografische Museen, das Atatürk-Museum und das Koyunoglu-Museum der gleichnamigen, angesehenen Familie aus Konya. Besonders sehenswert ist das Mevlana-Museum in dem von blauen Kuppeln bedeckten Mevlana-Gebäude. Der Philosoph und Theologe Mevlana Celaleddin Rumi gründete den “Sufi-Orden” der Tanzenden Derwische (Tel: (+90- 332) 351 12 15, Öffnungszeiten: täglich 8.30-17.00).
Geschichte
Überreste erster Ansiedlungen auf dem Zitadellenhügel in Konya datiert man in die anatolische Kupferzeit (3500 – 3000 v. Chr.). Historisch bedeutsam wurde die Stadt, das damalige Iconium, im 12. und 13. Jh. Die Seldschukentürken kamen hierher, ernannten Konya zu ihrer Hauptstadt und damit zu einem der großen Kulturzentren Anatoliens. Zu jener Zeit gründete Mevlana Celaleddin Rumi den “Sufi-Orden” der heute noch berühmten Tanzenden Derwische. Heute ist das kulturhistorisch reiche Konya die siebtgrößte Stadt der Türkei.
Einkaufen
Filzteppiche, gewebte Teppiche und Kelime aus den Dörfern rund um Konya sind schöne Souvenirs.
Essen und Trinken
Konyas traditionelle Küche ist bekannt für ihre Suppen, Fleischgerichte und Pasteten.
Klima
Das Klima in Konya ist im Sommer heiß und trocken, im Winter kalt und regnerisch.
Anreise
Landweg: Von Konya aus kann die ganze Türkei auf dem Landweg bereist werden. Der vom Stadtzentrum 15 km entfernte Busbahnhof wird von Minibussen, der Straßenbahn oder Taxis angefahren.
Busbahnhof: Tel. (+90-332) 461 20 31-512 40 20
Eisenbahnlinie: Die Stadtbusse fahren zum Bahnhof.
Bahnhof: Tel. (+90-332) 322 36 70
Luftverkehr: Täglich gibt es Flugverbindungen zwischen Konya und Istanbul, Flughafen: Tel. (+90- 332) 239 13 40
Wichtige Rufnummern/Adressen
Gouvernement: (+90-332) 351 11 18
Rathaus: (+90-332) 248 64 66
Krankenhaus: (+90-332) 418 10 21 - 426 10 43
Polizei: (+90-332) 236 57 60
Gendarmerie: (+90-332) 418 13 28
Regionaldirektion: (+90-332) 351 10 74
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